Machen Sie es sich gemütlich! Wer sich zuhause auf der Wohnzimmercouch so richtig wohlfühlen möchte, braucht Licht als Stimmungsmacher. Licht beleuchtet dezent die finsteren Ecken im Hintergrund, es setzt unser Lieblingsbild an der Wand in Szene oder erhellt die Lektüre, die wir gerade lesen. Das ist auch schon die Kunst der richtigen Beleuchtung: Es geht darum, für jeden Zweck das geeignete Licht zu wählen. Eine Pendelleuchte über dem Esstisch schafft Atmosphäre beim gemeinsamen Familienessen. Gedämpftes Licht sorgt dafür, dass wir uns entspannen können.

Licht-Tipps für Ihr Zuhause

Niedrige Räume:
Deckenfluter oder Wandleuchten, die ihr Licht auf den oberen Bereich einer Wand strahlen, lassen das Zimmer optisch höher wirken.

Kleine Räume:
Falls Sie nur einen Deckenauslass in der Raummitte haben, wählen Sie Seil- und Schienensysteme. Sie bringen Licht überall hin, wo es gebraucht wird und überwinden auch Ecken. Ein einziges Licht von oben lässt die Wände näher rücken – der Raum wirkt kleiner.

Große Räume
Verschiedene, in unterschiedlichen Höhen angebrachte Lichtquellen verwandeln einen einzigen, großen Raum in eine Reihe miteinander verknüpfter und doch separater Bereiche. Das sorgt für Spannung.

Hohe Räume
Altbau-Wohnungen verfügen oft über hohe Räume. Das Licht der Grundbeleuchtung sollte bei sehr hohen Räumen nur auf die seitlichen Wände gerichtet sein; so wirkt die Decke niedriger und der Raum öffnet sich zur Seite.

Die Lichtfarbe

Das von Lampen abgestrahlte Licht besitzt eine Eigenfarbe. Diese sogenannte Lichtfarbe wird in drei Gruppen eingeteilt: Das Maß für den Farbeindruck einer Lichtquelle ist die Farbtemperatur (Einheit Kelvin).
  • Warmweißes (ww) Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden
    (< 3300 Kelvin)

  • Neutralweißes (nw) Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung
    (3300-5300 K)

  • Tageslichtweißes (tw) Licht wirkt anregend und harmonisch zusammen mit Tageslicht
    (> 5300 K)