Auch wenn Energiesparlampen im Durchschnitt 15.000 Stunden und damit 8 mal länger als Glühbirnen halten, irgendwann erlischt jedes Licht. Und dann geht es an die sachgerechte Entsorgung, schließlich stecken in Leuchtmitteln Rohstoffe, die wiederverwertet werden können.

Energiespar- und LED-Lampen haben im Restmüll nichts zu suchen. Man gibt sie genauso wie Elektroaltgeräte oder Batterien bei Problemstoff-Sammelstellen ab oder bringt sie zum Fachhändler zurück. Übrigens: Ab einer Verkaufsfläche von 150 m² sind Händler in Österreich bei gleichzeitigem Kauf einer neuen Energiesparlampe zur Rücknahme verpflichtet.


Was tun, wenn eine Energiesparlampe bricht?

Die in den Energiesparlampen enthaltene Menge Quecksilber ist grundsätzlich sehr gering. Energiesparlampen enthalten weniger Quecksilber als ein Fieberthermometer und brechen so gut wie nie. Es ist aber trotzdem sinnvoll, folgendermaßen vorzugehen, um jede Gesundheitsgefahr auszuschließen:
  • Lüften Sie den Raum (10-15 min Stoßlüftung).
  • Sammeln Sie alle Teile der Lampe auf und kehren Sie mit einem Besen.
  • Kleine Stücke und Staub können Sie mit einem angefeuchteten Einweg-Haushaltstuch oder Klebeband aufnehmen.
  • Wenn die Oberfläche keine andere Wahl lässt (Teppich), verwenden Sie einen Staubsauger. Entsorgen Sie den Staubsaugerbeutel bzw. den Inhalt danach.
  • Verpacken Sie Lampenreste, Einwegtuch usw. in einen verschließbaren Plastikbeutel.
  • Entsorgen Sie zerbrochene genauso wie nicht mehr funktionsfähige Lampen bei der Altlampen-Sammelstelle.